Ann Vriend: Everybody Sings In Nashville

Ann Vriend | Foto: www.leroyschulz.com

Das behauptet Ann Vriend zumindest auf ihrem aktuellen Album, zum Glück singt sie aber nicht nur dort! Nach Castrop-Rauxel kommt sie nicht, wie man anhand ihres Namens vermuten könnte, aus unserem direkten Nachbarland im Westen, sondern den ganzen weiten Weg aus Kanada.

Nachdem sie ihr musikalisches Talent bereits mit 3 Jahren auf einem Fisher Price Xylophon bewiesen hatte, nahm sie zunächst Geigenunterricht und ab ihrem 9. Lebensjahr Klavierstunden. Eine Gesangsausbildung hat sie natürlich auch. Mit diesen Voraussetzungen schafft die Singer/Songwriterin ihre ganz eigene Mischung aus Pop, Soul, Folk, Blues, Jazz und Chanson. Als Inspiration dafür nennt sie unter anderem Erzfeinde, Fremde und Freunde sowie von Wein verursachte Einblicke und Katastrophen. Bis jetzt hat der Stoff für 4 Alben gereicht, wobei sie das letzte, „Love & Other Messes“, auch selber produziert hat. Dabei hat sie es geschafft, mittlerweile mit einigen ihrer musikalischen Vorbilder verglichen zu werden: ihre Stimme mit Dolly Parton, Cyndi Lauper, Aretha Franklin und Etta James, ihr Schreibstil mit Paul Simon, Leonard Cohen und Cat Stevens. Manche munkeln bereits, dass sich Kolleginnen wie Norah Jones angesichts dieser Konkurrenz warm anziehen müssen. Neben der Musik verspricht die KulturBucht einen witzigen und charmanten Umgang der Künstlerin mit ihrem Publikum. Was will man mehr? 

annvriend.com


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