Cover Me Bad Festival 2013: Viva Las Vegas

Nichts geht mehr: Cover Me Bad Festival

Das lange Warten hat ein Ende: Im November kehrt das Cover Me Bad Festival nach Düsseldorf zurück. Die Veranstalter versprechen absoluten Bombast, das diesjährige Motto „Viva Las Vegas“ deutet es bereits an.

„Ich freue mich sehr drauf“, gesteht Gigi Mrdjanov, der als Gitarrist bei Wöllis Band des Jahres und bei Flash Preuszen mehr als ausgelastet sein sollte und dennoch jede freie Minute der künstlerischen Leitung des Festivals widmet. Das Herzblut, das in die Veranstaltung fließt, spürt man auch beim Koordinator der Wahnsinnsshow, Philip Wilk. „Wir wollen eine perfekte Veranstaltung machen“, verspricht er.

Nach dem ausverkauften Festival von 2011 sind die Erwartungen ohnehin mehr als hoch: Unter dem Anspruch, alle Anregungen zur Optimierung umzusetzen und weiter zu wachsen, fiel die Party im Folgejahr kurzfristig aus. Mit dem Stahlwerk wurde jetzt ein neuer, größerer Veranstaltungsort und Partner gefunden. Beim Cover Me Bad Festival kommen lokale Künstler aller Genres zusammen, um in neuen Konstellationen ihre Lieblingshits mit viel Humor und Selbstironie zu covern. „Eins zu eins zu performen, ist nicht Sinn der Sache“, erklärt Gigi das Konzept. „Es gilt, etwas Eigenes aus einem Song zu machen. Die Leute sollen sich überraschen lassen, anstatt zu wissen, welcher der nächste Ton ist.“ Die Kostümierung durch Vera Witthaut macht die lllusion perfekt und ließ bereits Helden wie Rammstein und Deichkind, aber auch David Hasselhoff auf einer Bühne erscheinen. Der Gewinner ist das Publikum: Kaum ein Gast kam wegen seiner Lieblingsband und ging heim, ohne zwei neue Favoriten im Ohr zu haben.

Seit Jahresbeginn haben die Organisatoren aus 180 Anmeldungen etwa sechzig Songs ausgewählt und auf die Blöcke „Aktuelle Hits“, „Klassiker“ und „Besonderes“ verteilt. Der Unterhaltungsfaktor ist enorm, doch steht die seit 2005 gepflegte Veranstaltung für weit mehr. Sie hat sich längst zur Plattform für die Künstler der Landeshauptstadt entwickelt, über die viele Bands entstanden. Das große Miteinander zeigt sich nicht nur in der Vielzahl freiwilliger Helfer, sondern auch in der geheimen Setlist: Bis zum Schluss gilt für die achtzig Musiker und alle Beteiligten die Schweigepflicht: Dabei sein ist und bleibt einfach alles!

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