34. Leverkusener Jazztage: All that Jazz

Holly Cole | Foto: Andrew MacNaughtan

„Wenn Holly Cole singt, geht einem das Herz auf“, schwärmte unlängst ein Augen- und Ohrenzeuge. Der 16. November bietet eine schöne Gelegenheit, diese Erfahrung im Leverkusener Forum zu überprüfen. Die Jazzsängerin stellt bei den Jazztagen ihr Album „Night“ vor, auf dem die Gewinnerin des Ella-Fitzgerald-Awards unter anderem Songs von Captain Beefheart, Gordon Lightfoot und Tom Waits interpretiert. Zweiter Star der „Woman`s Night“ ist Randy Crawford („Street Life“). begleitet vom Joe Sample Trio.

Aber langsam. Vor dem samstäglichen Höhepunkt der Jazztage, die schon längst die Jazzgrenzen hinter sich gelassen haben, treten bei „Funky Stuff“ Bands wie Shakatak und Incognito auf; der „Meeting Point“ präsentiert einmal mehr die Saxofonistin Candy Dulfer und mit Sheila E. eine der wenigen, erfolgreichen Drummerinnen. Beim „Superbass II“-Abend greift kein Geringerer als Marcus Miller in die Saiten, bevor am nächsten Tag die WDR Bigband sich anschickt, den Klaviervirtuosen Chano Dominguez zu bändigen. Jamie Cullum wird die „The Highlight“-Bühne bespielen, nachdem tags zuvor bei „Giants meet Future Sound“ David Sanborn und Steve Gadd z. B. auf Cindy Blackman Santana treffen. „Made in Germany“ heißt das Motto am Mittwoch, wenn sich u. a. Roger Cicero im Jazz versucht.

Und falls jemand die Jazztage noch nie erlebt hat: Der Veranstaltungsort, der Terrassensaal im Forum, erzeugt durch seinen 60er-Jahre-Stil eine ganz eigene Atmosphäre.

 

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