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Wenn man Korhan Erels Musik einschaltet, zum Beispiel aus dessen gut ausgestatteten Soundcloud im Internet, dann fiepsen, surren und flirren die Töne. Selten kann man sich an einem Gitarrenmotiv oder einem wie zufällig auftauchenden Beat festhalten, meist scheint die Zeit still zu stehen – oder sich unendlich zu dehnen. Deshalb passt der Computer-Musiker, Improvisator und Sound-Designer aus Istanbul perfekt ins Programm der Reihe Soundtrips NRW, die im November in die 11. und 12. Runde geht. Zuerst trifft Korhan Erel auf die in Ankara geborene Cellistin Gülsah Erol, die sich ein breites musikalisches Spektrum in Symphonieorchestern und Improvisationsensembles erspielt hat.
In der nächsten Ausgabe treffen die Schweizerin Charlotte Hug und Fred Lonberg-Holm aus den USA aufeinander. Die Bratschistin wird als „Extremmusikerin“ bezeichnet, ihr Kollege als „Anti-Cellist“. Das Portal AllAboutJazz findet, es gelinge ihnen, „ihren Instrumenten neues Leben einzuhauchen“, indem sie in ein Verhältnis treten, „in der sich das eine erhebt, um das Wesen des anderen zu komplettieren und umgekehrt“.