Jazz-Light: Jazz mal progressiv

Progrock on trumpet: Nils Petter Molvær | Oliver Heisch

Wenn eine gestandene Veranstaltung wie das Lüner Jazz-Light-Festival behauptet, sich „überwiegend dem Mainstream“ zu widmen, in der 35. Auflage aber einen Nils Petter Molvær als Top-Act ins Rennen schickt, darf man das schon als kokettes Understatement verstehen. Mainstream klingt nach Schonwaschgang und fader Kost; was hingegen der norwegische Trompeter zu der zweitägigen Session beisteuert, wird die Lauscher des geneigten Publikums zwar nicht im Freestyle wegfräsen, aber gehörig durchblasen. Denn Molværs jüngste Kompositionen, die er selbst „freien, schwarzen Progrock“ nennt, vereinen unterschiedlichste Stilelemente (Jazz, Ambient, Rock, Dub, Trip-Hop etc.) und erweisen sich als tiefgründige, kontrastreiche Klanglandschaften. Begleitet wird der experimentierfreudige Bläser von Erland Dahlen (drums) und Stian Westerhus (guitar), mit denen er auch sein letztes Album BABOON MOON eingespielt hat.

Vorab bringt das Trio Bez Granitz mit Mastermind Vadim Neselovskyi am Klavier die Gäste im Heinz-Hilpert-Theater auf Betriebstemperatur. Für einen funky Festivalauftakt am Vortag, traditionell in der guten Stube des Jazz-Clubs, sorgen Carmen Brown & The Elements.

 kulturbuero-luenen.de 

Konzertreviews

Konzert | Düsseldorf

Dagewesen: Billy Talent in Düsseldorf

Old-School, Rock, Bier und eine Menge Schweiß: Diese Dinge sind die [mehr...]
Dortmund

Fotostrecke: Comic Con in Dortmund

Wir waren auf der German Comic Con in Dortmund unterwegs und haben [mehr...]
Konzert | Oberhausen

Dagewesen: Volbeat und Airborne in Oberhausen

Airbourne starteten ihre Show mit einem kleinen Zwischenfall. Nach dem [mehr...]
Musik | Konzert | Düsseldorf

Dagewesen: Sunset Sons in Düsseldorf

Die vier Surfertypen von Sunset Sons machten Station in Düsseldorf. Wir [mehr...]
Musik | Konzert | Essen

Konzertkritik: Max Raabe und Palast Orchester in Essen

Wenn der Frontmann nur das Tüpfelchen auf dem i ist, dann macht ein [mehr...]