Von Wegen Lisbeth: Ironische Spitzen im FZW

| Foto: Nils Lucas Romahn

Ob sie kinderwillige Tinder-Dates als Untergang des Abendlandes besingen, Kneipenverbot für die neuen Freunde der Verflossenen verhängen oder für eine Bitch den ganzen Weg alleine rennen – die fünf Jungs der Band Von Wegen Lisbeth treffen jeden Nagel auf die Weichteile.

Nicht nur, dass sie deutsche Texte produzieren, die dank Fremdschamfreiheit und gewitzter Wortwitzaffinität endlich mal wieder Spaß machen, die Berliner schaffen es auch noch, ihre Sprachkapriolen in unkonventionelle Popgewänder zu hüllen. Dabei wird mal ein Glockenspiel bemüht, mal ein Akkordeon, mal eine Steeldrum. In Text, Ton und Idee präsentiert sich die Bande kecker, reifer und nicht ganz so verweichlicht wie die Genrekollegen von AnnenMayKantereit oder Bosse. Denn statt Gefühlsdusel werden lieber ironische Spitzen serviert. Live fetzt der Spaß zudem richtig, ist tanzbar und schlichtweg gut gemacht. Lukas Vering

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