Adolar: Die Kälte der neuen Biederkeit

Sänger und Bassist Tom Mischok ist der Kopf von Adolar. Er phrasiert Worte und Tonfolgen so breit, als wolle er den Wettkampf um langgezogene Vokal-Ebenen noch vor Thees Ullmann und Bill Kaulitz gewinnen. Einst mixte die Band aus Stendal (Sachsen-Anhalt) Indiepop mit Emo- und Hardcore-Einflüssen, nun gehen sie mit strammen Schritten in Richtung Mainstream. Tracks wie „Halleluja“ sind mit Bläsersätzen und zackigem Beat mächtig arrangiert. Mit Spielfreude und Ideen fahren diese Songs wie Wagons auf einer gut geölten Achterbahn: Es geht rockig rauf und poppig runter – und zwischendrin ist noch Platz für Gimmicks.

Zeitstrafe/Indigo, VÖ: 6.9.

Reinhören in "Die Kälte der neuen Bierderkeit"

Mehr CD Besprechungen

CDs

Apologies, I Have None - Pharmacie

Verträumter Emo-Postrock mit punkigen Spitzen; und textlich beschreiben [mehr...]
Musik, CDs

Beginner: Advanced Chemistry

Mit dem Titel erinnern die Beginner an die Frühzeit des deutschen Hip-Hop [mehr...]
VÖ: 26.8. bei Vertigo/Universal
Musik, CDs

De La Soul: And The Anonymous Nobod...

Die bedeutende Stellung innerhalb des soulig-jazzigen Hip-Hops kann De La [mehr...]
VÖ: 26.8. Aol Records/Rough Trade

Konzertreviews

Musik

Dagewesen: K.I.Z im Dortmunder Westfalenpark

Am Samstagabend feierte die "Hurra die Welt geht unter"-Tour von K.I.Z [mehr...]
Konzert | Gelsenkirchen

Dagewesen: Chemical Brothers in Gelsenkirchen

The Chemical Brothers gaben ihr einziges Deutschlandkonzert im Amphitheater [mehr...]
Konzert | Düsseldorf

Fotostrecke: Limp Bizkit live in Düsseldorf

Limp Bizkit zeigten gestern in der Mitsubishi Electric Halle, dass sie es [mehr...]
Konzert | Rees-Haldern

Festivalkritik: Haldern Pop 2016

Das 33. Haldern Pop Festival überzeugte mit großartigen Konzerten und [mehr...]
Bochum

So war der Samstag auf der coolibri-Stage@Riff

Schönste Melancholie, brennender Indie, kompromissloser Rock und fetziger [mehr...]