Findus: Stilbewusst zugezogen

| Jennifer Schäfer / tagohneschatten.de

Es passt schon, dass die fünf Jungs von Findus nach Hamburg gezogen sind, um ihre Version des norddeutschen Punkrocks unters Volk zu bringen. Tatsächlich sind die Vorbilder für ihre Mischung aus eingängigem Indierock und scharfkantigem Punk eindeutig in der Hansestadt zu verorten. Trotzdem hat die Band ihren eigenen Stil entwickelt, zurückgezogen, im ländlich gelegenen Proberaum ihres Heimatdorfes, abgeschnitten von der Außenwelt. Zum einen sind es die Texte von Sänger Simeon, die so merkwürdig rätselhafte Bilder kreieren und dennoch irgendwie offensichtlich erscheinen, zum anderen die klaren Melodien, die sich aus den oftmals stakkatohaften Strophen in luftige Höhen schrauben. Man höre nur einmal Stücke wie „Anfang vs. Ende“, „Feuer in Paris“, „Gehen im Schnee“ oder „Hafencity“. MRUGALLA heißt ihr aktuelles Album, das Smoke Blow-Bassist Björn „Hellhammer“ Seiz produziert hat, benannt nach dem selbsternannten „König der Kunstfälscher“. Spätestens live kann sich jeder davon überzeugen, dass bei Findus alles echt ist: Die Energie, die Songs, die Typen.

 

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