Kate Nash kommt ins zakk

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Verrückte Welt – vor guten zehn Jahren trieb die Jugend sich noch auf der Selbstdarstellerplattform MySpace herum und entdeckte dort großartige neue Musiker, die es ohne dieses Outlet nie ins Business geschafft hätten. Darunter: Kate Nash! 2007 spuckte die damals 20-Jährige ihre unwiderstehliche Popnummer „Foundations“ auf den Markt, in der sie mit markanter Stimme, frischer Attitüde und cleverem Text begeisterte.

Fortan entwickelte sich Nash vom massentauglichen Pop ihres Debüts weg, hin zu einer eigenwilligen Mischung aus Riot grrrl-Punk, 70s-Pop und Garagenrock. Textlich bleibt sie intim, aggressiv und intelektuell, inspiriert von persönlichen Beziehungen und politischen Ansichten. Die gehen im Hause Nash deutlich in Richtung Feminismus, Industriekritik und Systemskepsis. Wenn auch nicht mehr ganz so präsent wie zu „Foundations“-Zeiten, bleibt Kate Nash eine der interessantesten Figuren des modernen Pops.

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