Simonz: Hofkonzerte im Sommer

Arrenberg africaine mit Jeri-Jeri

Die Konzerte im Simonz am Arrenberg sind längst schon legendär, und mittlerweile melden sich Bands aus ganz Deutschland bei den Veranstaltern, um auch mal an diesem Wuppertaler Ort spielen zu können. Traditionell werden die Gigs im Sommer nach draußen verlegt – der schöne und weitläufige Simonz-Biergarten bietet da eine einladende Kulisse.

Am 17. Juli kommen die neu gegründeten Iris Panknin Brothers auf den ehemaligen Schulhof, um dort ihren Jazzymotional Soulful Pop zu spielen. Gemeinsam mit Burkhard Heßler am Piano, Martin Führ an der semi-akustischen Gitarre und Schlagzeuger Peter Funda bietet Sängerin Iris Panknin Interpretationen von Liedern, die im Original von zum Beispiel Stevie Wonder, Amy Winehouse oder Jan Delay stammen. „Iris Panknin hat ein gutes Gespür für Stimmungen. Sie schreibt keine Songs, aber sie covert auch nicht. Vielmehr spürt sie bislang Unbeachtetes auf“, lautet die Ankündigung. „Auch beim Publikum hat sie ein sicheres Gespür; sie wählt spontan die passenden Songs, sucht den Austausch mit den Gästen und macht jedes ihrer Konzerte zu einem musikalischen Dialog.“

Zehn Tage später, am 27. Juli, treten dann Jeri-Jeri in den Dialog. Die Wuppertaler Konzertreihe Soundscapes setzt die musikalische Folge unter dem Titel „Soundscapes escapes“ in Bewegung und präsentiert die große Trommlerfamilie aus dem Senegal, die „in westafrikanischer Tradition eine musikalische Geschichtsbewahrung pflegt. Die im Senegal und Gambia Griots genannten Sabartrommler erzählen mit ihrer Musik Geschichten aus ihrer Kultur.“ Einige von ihnen trafen 2013 in Dakar mit dem Berliner Musikproduzenten Mark Ernestus zusammen, dessen Dub-, House- und Technoproduktionen in den Koffern der angesagtesten Club-DJs zu finden sind. Ernestus, der Jeri-Jeri auf seinem Label Ndagga vertreibt, ist nicht nur den Freunden der World-Music ein Begriff. Er ist auch weltweit in der Electronics-Szene vernetzt; seine Zusammenarbeit mit dem Techno-Dub-Musiker Moritz von Oswald und seine Remixes für zum Beispiel Tony Allen, Tortoise, Friedman/Liebezeit, Konono No. 1 sind legendär.

Mehr aus Wuppertal

Dreh- und Angelpunkt der urbanen Szene: Das Loch

In einem unscheinbaren Gebäude, der alten Jugendbibliothek in der Wuppertaler Innenstadt, verbirgt sich der neue Dreh- und Angelpunkt der urbanen Szene: Das Loch. Ein Gespräch mit Initiator Maik Kollhoff über die Idee, die Pläne und das Loch als Mutterschiff für Kunst und Kultur. [mehr...]


Der Wiener Wuppertaler: Interview mit Harald Krassnitzer

Harald Krassnitzer ist das Gesicht des Wiener Tatorts. Als charmant–grantiger Moritz Eisner geht er bei seinen Ermittlungen gerne unkonventionelle Wege. Privat ist der Schauspieler in Wuppertal zu Hause. Im Gespräch mit Dominique Schroller erläutert er, warum er im Bergischen heimisch ist. [mehr...]


23.3., Theater und Konzerthaus Solingen

Ab in den Wald: Wie es euch gefällt in Solingen

Grabenkämpfe und Intrigen, Bruderhass und große Gefühle - all das ist Stoff, aus dem Shakespeare-Stücke bestehen. So auch die Komödie „Wie es euch gefällt“, die die „bremer shakespeare company“ in Solingen auf die Bühne bringt. [mehr...]


Konzertreviews

Konzert | Kultur | Essen

Fotostrecke: Backstage mit Banda Senderos

Am 22.4. stellte die Global Funk-Band Banda Senderos in der Essener [mehr...]
Köln

Fotostrecke: Christina Stürmer im E-Werk

Am 10.4. brachte Christina Stürmer das Kölner E-Werk mit viel Herzblut und [mehr...]
Musik | Konzert | Essen

Fotostrecke: Simple Minds und KT Tunstall im Colosseum Theater

Spätestens seit ihrem Hit Don't You (Forget About Me) sind die Schotten der [mehr...]
Musik | Köln

Dagewesen: Christiane Rösinger in Köln

Und dann schweigt Christiane Rösinger. Ausnahmsweise. Sie, die [mehr...]
Musik | Konzert | Köln

Fotostrecke: Tinie Tempah im Luxor

Patrick Chukwuemeka Okogwu brachte am Donnerstag die Meute im Luxor zum [mehr...]