Funkhaus Europa Odyssee: Musik der Metropolen

Noraa | Foto: WDR / Ezio Loi

In den Biographien der Singer-Songwriter Mariama und Moh! Kouyaté spiegelt sich fast die ganze Welt: Mariama wurde geboren in Freetown, Sierra Leone, wuchs auf in Köln, nahm ihr erstes Album in London auf und zog nach Paris. Beim Festival „Blues am Deich“ in Stade traf sie zum ersten Mal auf Moh! Kouyaté, der in seiner Heimat in Guinea die Tradition der Griots kennen lernte, die in Westafrika lange vor der Einführung der Schrift Bewahrer der oralen Literatur und Musik waren. Die WDR-Welle Funkhaus Europa bringt die beiden nur erneut zusammen beim Städte übergreifenden Road-Festival Funkhaus Europa : Odyssee, das jetzt im Untertitel „Musik der Metropolen“ heißt. Was Mariama, Moh! und Band eine Woche lang im Bochumer Bahnhof Langendreer geprobt haben, hört das Publikum im Hagener Volkspark, am Recklinghäuser Ruhrfestspielhaus, Mülheimer Ringlokschuppen und auf der Bochum-Wattenscheider Freilichtbühne erstmals beim dritten Odyssee-Konzert. Den Start übernehmen die junge Soul-Reggae-Musikerin Noraa und Batucada Sound Machine aus Neuseeland, die brasilianische Rhythmen mit Hip-Hop, Funk und Afrobeat mixen. Dazwischen schauen Hety & Zambo, die testosterongesteuerten kolumbianischen MCs und „Kings of Creole“, zu ihren ersten Europa-Auftritten vorbei.

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