Jazz Rally: Schwarzwälder Soultorte

Schwarzwälder Soul: Max Mutzke | Foto: Destination Düsseldorf

Wenn in diesem Jahr an Pfingsten virtuoses Geklinge durch Düsseldorfs Straßen schallt, dann gleich aus zwei Gründen: einerseits wegen der Feierlichkeiten zum 725. Stadtjubiläum, andererseits passend zur 21. Jazz Rally.

Vom 16. bis zum 19. Mai spielen nationale und internationale Gratulanten auf 36 Bühnen rund 82 Konzerte. Aus Dänemark reist Lukas Graham mit seiner dreiköpfigen Band an und bringt einen Hit zur Feier mit. Ob die vier Herren passend dazu „Drunk In The Morning“ in Düsseldorf eintrudeln, bleibt abzuwarten. Am Abend des 17.5. stehen sie in jedem Fall im Konzertzelt am Burgplatz auf der Bühne und beschwingen die Zuschauer mit einer Mischung aus Pop, Soul und Funk.

Funkig geht es ebenfalls am Tag darauf mit Candy Dulfer & Band zu. Die niederländische Saxophonistin ist schon zum vierten Mal mit von der Rally-Partie und kann von einer Reihe namhafter Weggefährten erzählen: Mit Pink Floyd, Aretha Franklin und Van Morrison arbeitete sie bereits zusammen. Am Samstag ist sie mit ihrer Band im Zelt am Burgplatz zu sehen.

Dorthin folgt am 19.5. Max Mutzke, der schon 2008 mit seinem Eurovision-Song „Can’t Wait Until Tonight“ unter Beweis stellte, wie viel Soul in einer Schwarzwälder Stimme liegt. In Düsseldorf präsentiert er sein Jazzalbum DURCH EINANDER, auf dem übrigens auch Jazz Rally-Schirmherr Klaus Doldinger musiziert.

Apropos Baden-Württemberg und Soulstimme: Kaum ein anderer Sänger ist so offensichtlich heimatverbunden wie der Mannheimer Xavier Naidoo. Vielleicht lässt er sich ja dennoch zu einem Geburtstags-Ständchen für die Landeshauptstadt hinreißen. Erfahrung in Sachen Stadtjubiläen hat der „The Voice of Germany“-Juror schon vor fünf Jahren sammeln können. Die Quadratstadt in der Kurpfalz feierte damals ihren 400. Geburtstag. Am 17.5. ist Naidoo nun als besonderes Highlight im airberlin Hangar 8 am Flughafen zu Gast. Falls das gesungene „Happy Birthday“ ausbleibt, darf der Düsseldorfer Zuhörer getrost den Text des folgenden Liedes auf die Rheinstadt beziehen: „Ich kenne nichts, das so schön ist wie du“.

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