Hilden: Jazz is where the heart is

Melange aus Jazz und Pop: Caroline Henderson

„Hilden heißt für mich Homecoming“, bekennt Peter Baumgärtner. Baumgärtner ist künstlerischer Leiter der Hildener Jazztage, deren Eröffnung er in diesem Jahr auch gleich selber am Schlagzeug markiert – im Kunstraum Gewerbepark-Süd. Vom 28. Mai bis zum 2. Juni kommen zum mittlerweile 17. Mal Künstler aus aller Welt in Hilden zusammen, um ein musikalisches Spektrum von souligem Gesang über experimentellen Groove bis hin zu traditionellen Jazz-Tönen darzubieten.

Neben den Klassikern fährt die „Internationale Jazznacht“ am 1.6. in der Stadthalle mit innovativen Klängen von Six Alps & Jazz auf. Dem siebenköpfigen Ensemble gelingt mit über 30 Blasinstrumenten ein Mix aus Volksmusik und Jazz. Später am Abend bietet das Foyer der Stadthalle allen Tanzwütigen Gelegenheit, sich bei der Grooveparty mit Soleil Niklasson und ihrer Band Simply Soleil auszutoben. Auch die dänisch-amerikanische Sängerin Caroline Henderson findet ihren Weg in das beschauliche Hilden, das längst als Geheimtipp solider Jazztradition gilt: Am letzten Festivaltag verbindet sie im Park der Capioklinik mit ihrem Quartett anspruchsvolle Pop-Musik mit leichtem Jazz und bezirzt dabei die Zuhörer mit ihrer genreübergreifenden Stimme. Das Seniorenzentrum Haus Horst ist in diesem Jahr ebenfalls wieder als Spielstätte mit dabei und bietet Konzerte im idyllischen hauseigenen Park. Mit von der Partie könnte dann eine 100-jährige Bewohnerin sein, die es sich trotz des stolzen Alters nicht nehmen lässt, ab und an die Hüften zu schwingen.

Den Festival-Pass für alle Veranstaltungen gibt es für 35 Euro, die Internationale Jazznacht schlägt mit 28 Euro zu Buche. Ausschließlich vor Ort ist hingegen der Festivalbutton für 15 Euro zu erstehen, der mit Ausnahme der Jazznacht alle Konzerte beinhaltet.

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