Recklinghausen: Ausgeräubert und geheckt

Zu Gast in Recklinghausen: Maximilian Hecker | Foto: Sonja Gutschera & Leif Osthoff

„Es gibt sie noch, die guten Dinge.“ So lautet ein Werbespruch eines Waltroper Anbieters von hochwertigen Gebrauchsobjekten. Was Manufaktum für die traditionsbewusste Hausfrau, ist die Reihe lied.wärts in der Recklinghäuser Altstadtschmiede für den anspruchsvollen Musikfreund. „Zurück zum Song“ lautet das Motto, mit dem das ambitionierte Team jenseits von Heino-Krieg und Eurovisions-Plagiaten ein Lied vom Handwerk singen lassen will. Gleich zum Auftakt am 2.3. gibt’s eine kleine Sensation, wenn kein Geringerer als Maximilian Hecker RE-wärts zieht. Vor über einem Jahrzehnt hat er mit INFINITE LOVE SONGS ein grandios dahingeschluchztes Debüt vorgelegt, in Asien ist er ein Megastar. Und was soll man sagen, er kommt nicht allein, allein, sondern gar mit Polarkreis 18 Sänger Felix Räuber. Da könnte es mit der Atemluft in der schnuckeligen Schmiede sicher eng werden…Neben zwei Heimpsiel-Abenden, wo unter anderem Tommy Finke oder Katrins Gitarre mit handgemachter Mucke überzeugen, werden auch weitere bekannte Acts das Recklinghäuser Wohnzimmer beehren: Rap-Reggae-Soul-Vermixer Mellow Mark kommt am 15.3., Songpoetin Christina Lux richtet sich mit ihrem Album PLAYGROUND in der Schmiede am 6.4. ihr eigenes Spielzimmer ein. Akustische Pops-Songs mit weichen Jazz- und Soulanleihen sowie jeder Menge Tiefgang gibt’s zum Abschluss am 27.4.von der Anke Johannsen Band. Also, wer seine Lauscher mit heimeligem Hörgenuss umspielen will, der ziehe einfach vest-wärts.

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