Doppeleffekt! Zwischen den Häuserfronten

How to be a Popstar

Drei fertige Tonträger, zwei gewonnene Newcomer-Wettbewerbe, ausverkaufte Konzerte – die noch kurze Bandbiografie von Doppeleffekt! ist eine kleine Erfolgsgeschichte. Dass bisher alles so glatt lief, erklären sich die vier Jungs aus Datteln und Dortmund damit, dass sie „nie viel diskutiert, sondern einfach gemacht“ haben. Mit ihren deutschsprachigen Poprocksongs wollen sie Bilder in die Köpfe ihrer Zuhörer zeichnen – der Titel ihrer neuen EP „Zwischen den Häuserfronten“ gibt einen Vorgeschmack. Inga Pöting sprach mit Gitarrist Jan Lamprecht und Bassist Thomas Wehrmann.

Was ist euer „Doppeleffekt“?

Darauf gibt es viele mögliche Antworten. Erst einmal meint es eine Aufnahmetechnik, die wir im Studio benutzen und bei der bestimmte Sachen gedoppelt werden. Aber bei uns gibt's noch mehr doppelte Dinge: Wir haben zwei Simons und zwei Brüder in der Band, und Thomas und Jan sind sogar doppelte Nachbarn – sowohl in Dortmund als auch bei ihren Eltern in Datteln.

Habt ihr eine Band-Philosophie?

Unser Motto ist: „Nimm, was du brauchst, gib, was du kannst.“ Das begleitet uns als Band, und entsprechend gibt es unsere aktuelle EP kostenlos oder gegen eine freiwillige Spende. Dasselbe gilt für das Merchandise, das wir mit zu den Konzerten nehmen. Es ist uns jetzt das Wichtigste, von vielen gehört zu werden. Alles andere kommt später.

Was hat euch die Förderung der Popakademie Baden-Württemberg gebracht?

Während der 18 Monate im Bandpool der Akademie sind wir regelmäßig zu Bandcoachings nach Mannheim gefahren. Wir haben dort auch trockene, aber nützliche Sachen gelernt, zum Beispiel GEMA-Rechte und Verträge. Das Ganze war praktisch ein „How to be a Popstar“-Kurs. Diese Zeit war total super, wir haben viel mitgenommen und interessante Leute kennengelernt. Viele Sachen laufen in der Band seitdem strukturierter.

doppeleffektrock.de

Video

Konzertreviews

Konzert | Dagewesen | Düsseldorf

Konzertkritik: 25 Jahre Heavy Gummi im zakk

Momentan scheint es so, als ob alle popkulturellen Nostalgie-Uhren auf den [mehr...]
Konzert | Dagewesen | Bochum

Konzertkritik: Milow beim ZFR

Milow den Stempel Schmusesänger aufzusetzen wäre alles andere als fair. Er [mehr...]
Konzert | Dagewesen | Mönchengladbach

Konzertkritik: Avicii im Mönchengladbacher Hockeypark

Als DJ ein Konzert zu geben, birgt so einige Risiken: Es gibt keine Band, [mehr...]
Konzert | Dagewesen | Bochum

Fotostrecke: Jamie Cullum beim ZFR

Konzert | Dagewesen | Bochum

Konzertkritik: Parov Stelar Band beim ZFR

Der Österreicher Marcus Füreder alias Parov Stelar, DER Vertreter des sog. [mehr...]