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Dass das Cello „auf tiefer, unergründlicher Ebene an unser Gefühl“ rührt, wusste der berühmte Geiger Yehudi Menuhin wohlfeil zu formulieren. Auch Udo Lindenberg hat’s bereits vor rund 30 Jahren aus den Socken gehauen. Und durch das Remake seines Songs im Duett mit Clueso weiß wohl mittlerweile jeder, dass das Cello und vor allem seine virtuose Gespielin eine betörende Wirkung haben. Das dürften auch all jene unterschreiben, die Marie Elisabeth Hecker, seit drei Spielzeiten „Junge Wilde“ am Konzerthaus Dortmund, jemals live erlebt haben.
An der Seite von Alina Ibragimova (Violine), Nils Mönkemeyer (Viola) und Louis Lortie (Klavier) sowie mit je einem, ursprünglich als Klavierquartett komponierten Werk von Robert Schumann und Johannes Brahms verabschiedet sich die 25-jährige Cellistin nun aus besagter Riege der Gipfelstürmer. Dabei ist davon auszugehen, dass sich ihr brillantes Spiel erneut auf die treffliche Lindenbergsche Kurzformel bringen lässt: Mannomann!
rg
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