Sea + Air: Pop der anderen Art

| Foto: Tim Dobrovolny

Eine griechische Folkloretänzerin, die nur heimlich singen durfte, als sie noch ein Kind war, und ein ziemlich umtriebiger deutscher Komponist, der eigentlich gar nicht weiß, wie man Noten liest. Daniel Benjamin und Eleni Zafiriadou sind vieles, aber ganz sicher nicht gewöhnlich.

Das verheiratete Paar schreibt, musiziert und tourt seit mehr als zehn Jahren gemeinsam, erlebte aber erst 2010 den einen alles definierenden Moment, der SEA + AIR begründen sollte. Als „Daniel Benjamin“ war das Duo Support für Whitney Houston (!) und begeisterte das Mainstream-Publikum der großen Hallen, ohne an Authentizität einzubüßen. Weitere Touren mit Sufjan Stevens, José González und den White Stripes zeugen davon – und von ihrem Talent.

SEA + AIR sind „Sie und Er“ und damit längst nicht mehr ein Soloprojekt Benjamins. Im Gegenteil, ist Eleni doch zu gleichen Teilen für den verträumten Indie-Pop mit starken Einflüssen aus Jazz und Klassik verantwortlich. Getragen wird ihre Musik vor allem vom Cembalo, auch Harpsichord genannt, das sich – Wortspielerei vorausgesetzt – auch im Albumtitel wiederfindet: „My Heart's Sick Chord“ huldigt dem liebsten Instrument Johann Sebastian Bachs. Für das Paar völlig normal. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit spielen sie live bis zu fünf Instrumente im Wechsel und manchmal simultan. Zwei leidenschaftliche Musiker, die klingen wie ein Orchester und auf ihrer zweijährigen Welttournee Halt im Düsseldorfer FFT machen werden.

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