Kabarettpreis: 10. Startschuss für „Das Schwarze Schaf“

Beate Fröchte, Ulrike Sommer, Dr. Tobias Diemer und Mirja Boes | Foto: Sascha Kreklau / RuhrFutur gGmbh

Die Jury macht sich zum bereits 10. Mal auf die Suche: Kabarettisten, Slampoeten und Stand-up-Comedians treten gegeneinander an im Wettbewerb um „Das Schwarze Schaf“. In acht Vorrunden kommen zwölf nominierte Kandidaten zusammen, dann entscheidet das Publikum, wer es ins Finale schafft.

Jurorin Mirja Boes | Foto: RuhrFutur gGmbH

Vom 13. – 23. März stehen die Künstler vier Mal auf der Bühne und geben ihr aktuelles Programm zum Besten: In Emmerich, Krefeld, Moers und Wesel. Nominiert sind unter anderem Salim Samatou, Artem Zolotarov und Nektarios Vlachopoulos. Die fünfköpfige Jury, darunter Mirja Boes, kommt dann im Finale zum Zug und darf den Sieger küren. „Die Nominierten sind wieder hervorragend! Ich freue mich auf die Vorrunden und bin gespannt, wen das Publikum ins Finale schickt. In diesem Jahr etwas ganz Besonderes, schließlich geht es um den Jubiläumstitel“, so Boes. 

Am 5. Mai sind die fünf Finalisten im Theater am Marientor Duisburg dann zu sehen, bevor einer von ihnen „Das Schwarze Schaf“ feierlich überreicht bekommt. Der Gewinner erhält außerdem 6.000 Euro und eine Tour durch die Vorrundenstädte, aber auch der zweite und dritte Platz gehen nicht leer aus: Diese sind mit 4.000 und 2.000 Euro dotiert. Gründungsvater des Kabarettpreises ist Hanns Dieter Hüsch, der den niederrheinischen Wettbewerb 1999 ins Leben rief. Seitdem konkurrieren alle zwei Jahre Sprach- und Unterhaltungskünstler um den Preis.