Fi(e)s vor gar nix: Marek Fis

Marek Fis

Ein Comedian aus Polen – wenn da mal nicht alle Witze geklaut sind … Man muss die Vorurteile nur lange genug pflegen, dann schlagen sie in Fleisch und Blut zurück. Marek Fis ist quasi der Mensch gewordene Polenwitz. „Ein Pole legal in Deutschland“ heißt sein Programm, in dem beide Nationen gleichermaßen ihr Fett weg kriegen. „Gott gab den Polen nicht nur einen Dietrich, sondern auch einen Koffer voller Humor“ ist das Credo des Ostblock-Latinos im roten Polska-Shirt und grauer Jogginghose, der im kleinen ostpolnischen Ort Ostrowiec Swietokrzynski Pomorski als Sohn einer Fleischereifachverkäuferin und eines Holzfällers geboren wurde.

Der Wanderer zwischen zwei Welten nimmt den Alltag hüben wie drüben genauso schräg aufs Korn wie Promis und Politiker, und das mit allerschönstem Slang („da bin ich gepisst an!“). Fis ist vor nix fies, nennt das Ruhrgebiet das Mallorca Polens („Nur Assis!“) und begrüßt sein Publikum mit „Da sehe ich endlich mal die Gesichter zu den Autos!“. Witze ohne Wegfahrsperre, quasi.

Interview mit Marek Fis

17.1. Aula St. Ursula Realschule, Dorsten

Marek Fis: Am Rande der Legalität

Holzfällersohn Marek Fis lässt nichts unversucht, um zu Ruhm und Reichtum zu gelangen. Wenn es sein muss, auch mit Comedy. Im Januar ist er mit seinem Programm „Ein Pole legal in Deutschland“ zu Gast in der Zeche Carl.Patrik Welzel sprach vorab mit Fis über Bruderliebe, Leberwerte und Heavy Metal. Hallo Marek, dein Bruder Mirek ist als Kind in einen Wodka-Kessel gefallen und brauchte dringend [mehr...]