Ausstellung "Wölfe im Neandertal"

Unter Wölfen in Mettmann | Foto: Andrea Skamletz

Auf den Spuren von Isegrim

Er ist der Urahn von Mops und Dogge, von Chihuahua und Border Collie: der Wolf. Einst war er neben dem Menschen das am weitesten verbreitete Säugetier der Welt. Später wurde er verteufelt und gejagt, die Bestände schrumpften. Mittlerweile drängt der Wolf langsam wieder in mitteleuropäische Gebiete vor, aus denen er vor vielen Jahren verschwand. In der Lausitz, Kernzone des Wolfvorkommens in Deutschland, lebten 2009 bereits sechs Wolfsrudel. Für unsereins bleiben die Fellträger allerdings überwiegend unsichtbar – Wölfe meiden den Menschen und faszinieren viele gerade deshalb. „Wölfe im Neandertal“ heißt eine Ausstellung, die noch bis März nächsten Jahres im Mettmanner Neanderthal Museum zu sehen ist. Informiert wird u. a. anhand von Filmaufnahmen über das Rudel in der Lausitz. Zudem gibt es einen kulturgeschichtlichen Teil, in dem neben eiszeitlichen Wölfen auch die ältesten Hunde im Fokus stehen.

bis 17.3. Neanderthal Museum, Talstr. 300, Mettmann

neanderthal.de