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Ich bin ich, wenn du du bist oder bist du ich, wenn ich du bin? Diesen Fragen aus der Grundlagenforschung der Identitätsfindung haben sich die elf bis 19 Jahre alten Darstellerinnen der Jungen Performer im Ringlokschuppen. Sie haben Körperbilder vertanzt und den eigenen Werdegang in lyrische Kurzform gebracht. Nach Aussage der Regie führenden Theaterpädagoginnen Kathrin Peters und Alexandra Zimmer kam heraus, dass bei allen „der Drang, ich zu sein,“ ebenso groß war, wie „der Wunsch, Rollen zu spielen“. Also versuchte sich das Ego-Team zunächst an verschiedenen Methoden der empirischen Sozialforschung. Parallel dazu gestaltete jeder sein „Ich-Museum“ – ein Umzugskarton wurde zur Ausstellungsfläche der eigenen Persönlichkeit. Resultat ist am 3. und 4. März das Performance-Stück „Ich-Labor“ mit verrückten Wissenschaftlern und deren Probandinnen. Identitäts-Experimente live vor Publikum. Am Ende darf dann jeder noch einen Blick in die individuellen Schachtelwelten der Jugendlichen werfen.
enaira
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