Vorverkauf startet: Lisa Eckhart und Urban Priol bei RuhrHochDeutsch

Lisa Eckhart am 18.9. | Foto: Moritz Schnell

Nach Geierabend ist in der Dortmunder Kabarettszene ja bekanntlich vor RuhrHochDeutsch: Der Kartenvorverkauf für den Sommer im Spiegelzelt an den Westfalenhallen startet am Samstag (3.2.)

„Es gibt momentan keinen, der textlich besser ist“, so Hanke-Lindemann. Bei Lisa Eckhart (18.9.) könne es passieren, dass sie kurz vor dem Auftritt spontan ihr Programm ändert und komplett auf die Stadt zuschneidert, in der sie spielt. Voraussehen könne man das allerdings nicht. Auch die Grand Dame des deutschen Kabaretts, Lioba Albus, hält viel von Eckhart, die mit 26 Jahren fast noch zu den Newcomern der Szene zählt und aktuell mit ihrem zweiten Soloprogramm unterwegs ist. „Es ist sehr schön, wenn im Kabarett etwas nachkommt, was man so noch nicht kennt“, so Albus, die selbst bei RuhrHochDeutsch einen etwas anderen Frauenabend plant. Gemeinsam mit Sia Korthaus und Maria Vollmer heißt es für sie „Ladies first“ (12.8.). „Böse Weiber“, fasst Albus ihre beiden Bühnengefährtinnen zusammen.

Lioba Albus ist nur eine von den zahlreichen Ruhrpott-Künstlern, die es wieder ins Spiegelzelt zieht: Das Geierabend-Ensemble lockt dienstags wieder mit Fünf-Gänge-Menü zu Kaballa anne Bude, Fritz Eckenga (3.+4.8.) bittet „Nehmen Sie das bitte persönlich“, Hennes Bender (10.+11.10.) erzählt das Beste aus 50 Jahren – von Shakespeare bis Spongebob, und Jochen Malmsheimer bringt seine „Doggensuppe Herzogin“  mit.

Urban Priol am 25.7. | Foto: Michael Palm

Keine Preiserhöhung bei Tickets

Doch auch was bekannte Größen aus dem „Umland“ angeht, kann sich das Programm 2018 sehen lassen: Neben Sebastian Pufpaff (7.-9.9.) kommt unter anderem auch Urban Priol (bei Fre Ape & Freunde am 25.7.) und nach längerer Bühnenpause Guido Cantz (5.+6.9.). Henning Venske (8.10.) nimmt mit seinem Auftritt im Dortmunder Spiegelzelt Abschied von der Bühne. Neben die vielen bekannten und alten Bekannten, zieht es in diesem Jahr aber auch neue Künstler auf in Dortmund auf die Bühne: Poetry Slammer und Wichern- Pokcal-Gewinner 2017, Paul Weigel (17.9.), zum Beispiel. Der Berliner wird montags mit Currywurst und Bier serviert. Ebenfalls RuhrHochDeutsch-Neuling ist Markus Krebs (26.6.) mit seinen Pommesgabeln des Todes sowie Hans Werner Olm (22.7.) und die Zauberer Siegfried & Joy (23.7., 14.8.) die dem traditionellen dienstags-Ensemble einen freien Tag verschaffen werden.

„Wir können das Programm auf einem sehr hohen Niveau halten“, so Hank-Lindemann. Auch was die immer noch in der Schwebe hängende Förderung des Festivals angeht, ist der Veranstalter optimistisch. Bereits in diesem Jahr muss RuhrHochDeutsch mit 30.000 Euro weniger auskommen. Die Ticketpreise wurden trotzdem nicht angehoben.