„Comedian Harmonists“ in Hagen und Gelsenkirchen

| Foto: Pedro Malinowski

Als das Bochumer Schauspielhaus schon einmal Falladas „Kleiner Mann – was nun?“ aufführte, vor 40 Jahren war das und mit Peter Zadek als Regisseur, da war ein Mann für die musikalische Leitung verantwortlich, der bereits eine Weltkarriere hinter sich hatte: Erwin Bootz (1907–82). Den Aufstieg, die Höhepunkte, aber auch den vorläufigen Niedergang seiner Laufbahn kann man jetzt in unterschiedlichen Inszenierungen in Gelsenkirchen wie auch in Hagen verfolgen, denn Bootz war der Mann am Klavier, wenn seine Mitstreiter Lieder wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „Veronika, der Lenz ist da“ sangen. Die „Comedian Harmonists“ waren ihrerzeit eine der ersten gecasteten Boybands, ihre Lieder pfeifen heute noch die Spatzen von den Dächern. Das Musiktheater macht seinem Namen Ehre und changiert mit Franz Wittenbrinks Musical zwischen Leben, Leid und Liedern einer vergangenen Epoche.

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