Weihnachtscircus in Gelsenkirchen: Mongolische Schule

„Wheel Of Death“

Während sich anderswo die Clowns an den übergroßen Füßen spielen und Messerwerfer ihr Equipment für die nächste Saison entrosten, während also vielerorts die Zirkusfamilien- und -Unternehmen das wohlverdiente Winterquartier aufschlagen und wohl erzogene Löwen den Lamas ein Frohes Fest wünschen, dreht man in Gelsenkirchen die Zeltheizung auf und bunte Lichtlein in die Fassungen – und nennt es pfiffig Weihnachtscircus. Schon im 17. Jahr sorgt der Circus Probst für ein Manegenspektakel, das nicht nur zu dieser Jahreszeit seinesgleichen sucht. Gesucht und gefunden hat man für dieses Gastspiel wieder internationale Artisten der Spitzenklasse. Allein 13 Künstler kommen aus dem fernen Ulan Bator, haben knifflige Namen und zeigen atemberaubende Artistik der dortigen Zirkus-Schulen. Den Dresseuren und Tierpflegern hat der zuständige Amtstierarzt in der Vergangenheit Bestnoten bescheinigt, und so wird man in diesem Jahr den See- wie auch den gänzlich weißen echten Löwen in der Manege wieder mit staunendem Auge und gutem Gewissen zuschauen können. Und das meist gleich zweimal täglich. Clowns und Helden der Luftakrobatik, phantastische Jongleure, das „Wheel of Death“ und auch das Zirkus-Orchester sorgen derweil dafür, dass sich mancher wünschte, es möge immer Weihnachten sein. Jedenfalls im Zirkus.