In Kürze: Filmfest Düsseldorf

Leinwandvergnügen im Hörsaal: Filmfest

Wer denkt, einen Kurzfilm zu machen sei weniger anspruchsvoll als einen 90-Minuten-Streifen, ist auf dem Holzweg. Im Gegenteil. Innerhalb kürzester Zeit eine Geschichte zu erzählen, die ebenso unterhaltsam wie glaubwürdig daherkommt, ist eine Kunst für sich.

Zahlreiche Kurzfilmfestivals in aller Welt zollen mittlerweile dem zeitsparenden Genre Tribut, darunter auch das Filmfest Düsseldorf. Seit 2003 organisiert von Studierenden des Instituts für Kultur und Medien ist die anfangs überschaubare Veranstaltung mittlerweile zum jährlich wiederkehrenden mehrtägigen Kulturevent angewachsen. Rund 2000 Besucher sprechen eine deutliche Sprache. Zwischen dem 26. und 29. November hoffen die Organisatoren wieder auf zahlreiche cineastisch Interessierte. Aus mehr als 150 Einsendungen haben sie die Machwerke ausgesucht, die das Publikum beim diesjährigen Filmfest zu sehen bekommt. Zum Auftakt flimmern am 26.11. aber zunächst mal einige frühe Werke mittlerweile bekannter Regisseure über die Leinwand des Hörsaals 3a der Heine-Uni. An den beiden Folgetagen muss sich das Publikum dann schon mehr konzentrieren, schließlich stehen die diesjährigen Wettbewerbsbeiträge auf dem Programm. Aus all jenen wählen die Zuschauer im Anschluss ihre beiden Siegerfilme. Letztere werden gemeinsam mit dem Jury-Favoriten dann am 29.11. im Filmmuseum gebührend prämiert. Wer nach so viel Augenarbeit dann mal eine andere Körperpartie (die Beine!) strapazieren möchte, kann das bei der abschließenden Aftershowparty tun.

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