Philip Simon: "Ende der Schonzeit"

Philip Simon

Wahnsinnstyp

Reicht es denn nicht, dass sie uns wässriges Gemüse rüberschicken und unsere Autobahnen mit ihren Wohnwagen blockieren? Müssen sie uns jetzt auch noch ihre Comedians aufhalsen? Gemach, Gemach. Philip Simon ist ein integrationswilliger Niederländer, was ihm nicht nur einen charmanten Akzent beschert, sondern auch einen Insider-Blick auf beide Kulturen. Und die haben beide ihre Verrücktheiten, wie das zweite „Ende der Schonzeit“ betitelte Programm von Philip Simon vergnüglich belegt. Mit verschmitzter Lässigkeit erörtert der blonde Comedian, der sich schon während seines Studiums die Sporen als Varieté-Conférencier verdiente, die Frage: Wie verrückt ist wahnsinnig? Belegt knallhart, warum Peter Zwegat die Dummheit von Menschen auf ein Flip-Chart schreiben kann und Katharina Saalfrank ein Argument für die Anti-Baby-Pille ist. Angela Merkel und der Papst kommen auch vor. Da weiß man doch, warum der Mann sich fürs Foto freiwillig eine Zwangsjacke überzieht.

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