Ohne Quietscheente im Düsseldorf Capitol

Plantschvergnügen: SOAP | Copyright: Chamaeleon Eike von Stuckenbrok, Foto: Lutske Veenstra

SOAP die Show

„Die Badewanne ist ein Rückzugsort“, sagt Maximilian Rambaek. Dennoch bringt der Regisseur zusammen mit Markus Pabst bereits seit 2007 „SOAP - The Show“ und damit gleich sechs Wannen auf die Bühne. Die Idee kam Pabst nach der Produktion einer Ein-Mann-Wasser-Show in München. Rambaek holte er mit ins Boot, und seitdem begeisterte das Spektakel über zwei Millionen Zuschauer unter anderem in Großbritannien, Australien, Spanien, Singapur und Deutschland. Seit November sind die mit Akrobatik gefüllten Keramikschüsseln auch im Düsseldorfer Capitol Theater zu sehen. „Die Show schafft die Möglichkeit, in verschiedene Episoden einzutauchen, zu denen man einen emotionalen Zugang finden kann“, beschreibt Rambaek den Reiz von „SOAP“. Privat sieht der Regisseur das Baden allerdings eher als Entspannungssache, wenngleich die Arbeit ihn dort auf außergewöhnliche Art begleitet: „Zugegebenermaßen ist das Badezimmer mein SOAP-Deko-Ort. Alle möglichen Poster, Plakate und Überbleibsel der vergangenen fünf Jahre hängen dort.“ Nur ein Störenfried darf nicht mit in die Wanne: „Die Quietscheente bleibt draußen.“

capitol-theater.de

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SOAP-Die Show, bis 31.12., Capitol-Theater, Düsseldorf

Interview mit Maximilian Rambaek

Maximilian Rambaek über Badewannen, das Verhalten im kühlen Nass und SOAP-Die Show [mehr...]