"Heimliche Welten": Neue Ausgabe der Talk-Runde

Bösewicht bei „Nur die Liebe zählt“ | Foto: Matt Dolibog

Möglichst flach atmen

Einblicke in „Heimliche Welten“. Am 4. Dezember laden Max Florian Kühlem und Tom Thelen wieder zwei Gäste zur Talk-Runde in die Goldkante. Neben Zeichner, Trash-Regisseur und Komparsen-Veteran Wolfgang Gaffke nimmt Patrick Joswig auf der Couch Platz. Michael Blatt sprach vorab mit dem Schauspieler und Guerilla-Journalisten der „Wattenscheider Schule“.

Deine erste Rolle war

… ein Bösewicht bei „Nur die Liebe zählt“. Das müsste 1995 gewesen sein, noch vor meiner Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Die 500 DM, die ich dort pro Drehtag bekam, haben für einiges entschädigt – anstatt wie sonst im Jeansladen mein Taschengeld zu verdienen.

Lieblingsdrehs?

Nach wie vor „23 – Nichts ist so, wie scheint“, weil mich das Thema sehr interessiert hat. Ein toller Dreh war auch „Das weiße Rauschen“ von Hans Weingartner, weil es zum Teil nach Dogma-Regel gelaufen ist. Zuletzt „Die Quellen des Lebens“ von Oskar Roehler, dessen Eigenschaften als Regisseur schon sehr spektakulär waren.

Was ist eigentlich als Darsteller einer Leiche zu beachten?

Möglichst flach atmen, wenig mit den Wimpern zucken und niemandem zur Last fallen, sprich die Schnauze halten.

wattenscheiderschule.de