Götz Alsmann und Band: „Paris!“

Götz Alsmann | Foto: Jerome Bonnet

Geht auch als frecher Franzose

Paris, hach ja. Dahingeworfene Grandezza entlang der Seine. Leise Akkordeonklänge, ein Glas Pernod, ein Sonnenuntergang über dem Montmartre, und dann die schmeichelnden Stimmen all dieser großartigen Musiker: Brel, Aznavour, Bécaud, Vian, Dalida. Das ist Savoir Vivre pur. Etwas so Hartes wie Deutsch will da irgendwie nicht hineinpassen. Und doch tut es das. Zumindest, wenn Götz Alsmann seine Finger an den Tasten hat. Gemeinsam mit seiner kongenialen Band interpretiert er die Chanson-Klassiker der 1930er bis 1960er Jahre neu – und auf Deutsch. Heraus kommt eine liebevolle Hommage an die Stadt der Liebe, ihren leicht schmuddeligen Glanz und die Leichtigkeit französischer Komponisten aus der Sicht eines Mannes, der die großen Showtreppen-Gesten als kulturellen Auftrag versteht.

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