Slam drüber

Publikum, komm und spende!

Drüber reden können sie eh professionell. Aber in der Disziplin „Gutes tun“ haben sie’s auch drauf. „Auch in diesem Jahr möchten wir ein bisschen was von unserem Glück und eurer Slam-Treue weitergeben“, heißt es aus dem Hause Wuppertaler Wortpiraten. „Die Börse und alle Beteiligten spenden die Einnahmen des Benefiz-Slams an den Ambulanten Kinderhospizdienst Bergisch Land, der sich vorbildlich um die Betreuung von Kindern mit lebensverkürzenden Krankheiten kümmert. Alle Slammer treten ohne Honorar auf. Und auch ihr, die Zuschauer, könnt auf eine besondere Weise spenden: Abgestimmt wird an diesem Tag nicht mit Goldmünzen, sondern mit echtem Geld. Die Slammer, die am meisten Spenden gesammelt haben, kommen eine Runde weiter.“ Super Sache, das. Und weil die Wortpiraten immer klar zum Entern sind, hat sich noch ein neues Format aufgetan: Im Rahmen der ersten Herbstakademie der Bergischen Universität und des Katholischen Bildungswerkes Wuppertal / Solingen / Remscheid gibt es zum Thema „Entschleunigen“ zum ersten Mal einen Poetry und Science Slam. Zunächst ringen hier wie gewohnt drei Poeten der Extraklasse um die Gunst des Publikums. Vorgegebenes Thema für alle Texte ist: „Mach mal langsam!“ Erstmals messen sich außerdem auch drei Wissenschaftler miteinander und versuchen, die Stimmen des Publikums zu ergattern. Lehrende, Studierende und Forschende stellen in zehn Minuten in einem Vortrag ihr Forschungsthema vor. Sie dürfen dabei – anders als Slam Poeten – Hilfsmittel und Requisiten benutzen. Power-Point-Präsentationen sowie Live-Vorführungen und Experimente sind explizit erlaubt.

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