Next Level Conference 2013: Pixelei im U

Am Ende des letzten Levels muss wohl ein Teleporter gestanden haben: Nach 3 Jahren in Köln beamt sich die »Next Level Conference« in das Dortmunder U. Die Festivalkonferenz über digitale Spiele als Kunstform und Kulturtechnik wartet diesmal mit der Keynote von keinem geringeren als Bazon Brock auf. Der Künstler und Kunsttheoretiker ist emeritierter Professor für Ästhetik und Kulturvermittlung an der Bergischen Universität Wuppertal.

Unter dem Titel „Next Level 1914. Algorithmus als Feuerkraft: Großväter erzählen vom kommenden Krieg.“ performt und referiert Brock über veränderbare Geschichte in modernen Computerspielen und automatisierte Abläufe am Finanzmarkt. Das ganze Programm der Next Level Conference am 6. und 7. Dezember bietet fast 50 Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops zu drei Themenbereichen.

Design, Musik und Spiel

Im Themenbereich Games + Kunst etwa präsentiert die Kunsthochschule für Medien Köln die Ausstellung „Computerspielen – Perspectives of Play“ mit Werken des chinesischen Video- und Installationskünstlers Feng Mengbo und der Indie-Game-Designerin Anna Anthropy. Eine audiovisuelle Zeitreise in die Sphäre der Musikspiele wie „Sing Star“ und „Guitar Hero“ bietet die Ausstellung „Playstation 2 – Hier spielt die Musik“.

Zum Thema Games + Bildung gehört unter anderem der Workshop „Angebot für Schulklassen: Let’s Plays“. Gruppen von Schülern lernen hier diese besondere Form der Rezension, das Let’s Play-Video zu erstellen. Der Gamedesign-Workshop „Street Games“ transferiert bekannte digitale Spiele in die analoge Welt und bringt zum Beispiel Tetris auf den Schulhof oder Pacman auf den Bürgersteig. Wer selber zocktechnisch aktiv werden möchte, kann beim „Fifa Speed Turnier“ virtuelle Tore schießen.

Praxistipps und Brancheninfos für Unternehmer und Gründer gibt es im Themenbereich Games + Wirtschaft. Beim Speedmentoring erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin 5 Minuten lang die Chance, Fragen an einen Experten zu richten. Das Panel „(Ad)Venture Capital – Der richtige Weg zur Finanzierung“ soll Orientierung im Förderdschungel bieten.

Wer sich für die Branche interessiert oder einen Blick über den eigenen Game-Konsumenten-Tellerrand werfen möchte, kann die „Next Level Conference – Kunst und Kultur der digitalen Spiele“ am 6. und 7. Dezember im Dortmunder U besuchen.

Und wer immer noch daran zweifelt, dass Games in der breiten Öffentlichkeit angekommen sind: Gamer im Rentenalter (Silver-Gamer über 65) kommen umsonst rein.

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