Revierkunst: Von Wiedererkennungswert

Katharina Joos: Revierkunst

„Uns hat im Ruhrgebiet immer etwas gefehlt“, benennt Initiatorin Sonja Henseler den Grund, um am 10. und 11. November in der Maschinenhalle und im Skulpturenpark der Zeche Carl die erste „revierkunst“-Ausstellung auszurichten. Keine allzu einfache Aufgabe: „Für uns ist es schwierig, Sponsoren zu finden, da wir noch nicht etabliert sind.“ Der Hattingerin geht es in erster Linie um die Vernetzung regionaler Künstler aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Skulptur abseits der institutionalisierten Betriebe: „Wir möchten eine Plattform ohne strengen elitären Charakter schaffen.“ Für die Auswahl der 34 beteiligten Aussteller aus der Region heißt das konkret: „Ich gucke nicht auf die Vita der Leute, aber ich schätze es, wenn ich jemanden anhand seiner Arbeiten wiedererkenne.“ Frei vom Wettbewerbsgedanken ist die „revierkunst“ indes nicht, denn alle Besucher haben die Möglichkeit, ihren Favoriten zu benennen. Am Ende der Veranstaltung wird dann der Künstler mit den meisten Stimmen mit dem „revierkunstpreis“ ausgezeichnet.

revierkunst.com