LesArt.Festival: Das aktuelle Wortstudio

Pop-Literat Jörg Albrecht

Wenn sie nicht gerade mit ihrem Sondereinsatzkommando unterwegs ist, um anderer Leute Gemächer aufzupimpern, greift Tine Wittler auch schon mal zum Schreibwerkzeug. „Wer schön sein will, muss reisen“ heißt ihr jüngstes Werk, das um unterschiedliche Schönheitsideale kreist und aus dem sie zur Eröffnung des diesjährigen LesArt.Festivals liest.

Fürderhin zeigt sich der zehntägige Wortwechsel gewohnt vielseitig. Erwartet werden zum Beispiel Lyriker aus den Niederlanden, der Musikjournalist Karl Lippegaus mit seiner Biografie über John Coltrane, der WG-erprobte Oliver Uschmann („Überleben auf Festivals“), die singende Autorin Eva Kurowski („Gott schmiert keine Stullen“) nebst Band, die Doppelspitzen Arnd Zeigler/Nicol Ljubic und Gregor Schnittker/Akos Doma sowie junge „helden von hier“. Zu diesen gehörte vor Jahren auch der nach Berlin ausgewanderte Pop-Literat Jörg Albrecht, der in Dortmund seinen neuen Roman „Beim Anblick des Bildes vom Wolf“ vorstellt. Die Bühne teilt er sich mit dem großen, für seine eigenwillige Erzähltechnik (u. a. „Ein Kirschkern im März“) bekannten Peter Kurzeck.

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