ARTig-Festival

Dem Nachwuchs eine Bühne: ARTig-Festival

Scheint so, als hätte sich Düsseldorf im November ganz dem Thema „Jugend und Kultur“ verschrieben. Beim KinderKinoFest werden Filme in einen pädagogisch wertvollen Rahmen gerückt. Beim Filmfest stellen sich Nachwuchs-Regisseure nebst Werken dem Publikum. Und dann wäre da noch das ARTig-Festival, krönender Abschluss des alljährlichen, spartenübergreifender Ideenwettbewerbs für junge Menschen zwischen 15 und 23 Jahren. Die durften sich auch im neunten Jahr wieder mit Projektideen aus den Sparten Tanz, Theater, Literatur, Musik, bildende Kunst, Fotografie und Film/Video bewerben. Eine Jury aus Künstlern und Jugendlichen wählte aus allen Einsendungen die spannendsten Ideen aus. Fünf Monate blieben den Vätern und Müttern der Idee von da an zur Realisierung, wobei sie sowohl finanzielle als auch organisatorische und fachliche Unterstützung erhielten.

Zwischen dem 22. und 24. November steht nun für die Auserwählten die Feuerprobe an. Mit dem Ergebnis ihrer Kreativarbeit treten sie nun – vermutlich erstmals – vor Publikum. Maren Zimmermann zum Beispiel, die ihre Melange aus klassischem Theater und Tanz mit „Tabula Rasa“ überschrieben hat. Oder die Band Cattelan, die unter anderem beim diesjährigen Open Source Festival auf der „Young Talent Stage“ auf sich aufmerksam machen konnte. Zum Auftakt des diesjährigen Festivals stehen am 22.11. bildende Kunst, Fotografie, Film und Video im Zentrum des Interesses. Die Jazzschmiede und der benachbarte Kunstraum dienen ab 19 Uhr als Austragungsorte.

Am nächsten Tag zieht die Karawane weiter nach Rath. Im dort ansässigen Jungen Schauspielhaus widmet man sich erwartungsgemäß den Sparten Theater und Tanz. Und der Abschlusstag findet in einer Räumlichkeit statt, die in diesem Jahr erstmals dabei ist und gerade eine erneute Umbenennung erfuhr: Im WELTKUNSTZIMMER (formerly known as HPZ Stiftung, noch früher unter Con-Sum bekannt) gehen zunächst die Literaten an den Start (ab 19 Uhr), bevor gegen 21 Uhr die Abteilung Musik übernimmt. Wenn die fertig ist, ist an der Ronsdorfer Straße 77a noch lange nicht Schluss. Bis 3 Uhr morgens darf gefeiert werden – frei nach dem leicht abgewandelten Motto: „Flingeraner Nächte sind lang“.

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