8. Pottporus Festival: Jugendkultur zwischen Streetart und Theater

Am Puls der Zeit

Klar, Streetart gehört auf die Straße. Beim Pottporus Festival, dem jährlichen urbanen Kunstevent, geht es sogar in den Untergrund der öffentlichen Verkehrssysteme. An drei Stationen der U35 (Bochum HBF, Herne BF und Herne Kreuzkirche) erwarten Passanten Tanz und Hip Hop-Shows. Wer sich in genannte Bahn von Bochum nach Herne begibt, kann vom Bahnhof aus den Alten Wartesaal besuchen.

Dort findet sich konkrete Kunst von Graffiti bis zu moderner Malerei – unter Leitung des „247 Kollektiv“. In den Flottmann-Hallen und im Schauspielhaus Bochum laufen dann die abendfüllenden Tanzproduktionen (Regie: Renegade, Szu-wei Wu, Patricia Noworol, Alexandra Morales) und auch wieder der legendäre Ruhrpott Battle. Zwei Tanzstücke bietet das Junge Pottporus exklusiv für Schüler an. Die größte Herausforderung sieht Gründer Zekai Fenerci darin, „dass die Strömungen in der Streetart ganz schnell wechseln, weil immer neue mediale Einflüsse hinzu kommen“. Und diese aktuellen Entwicklungen sollen sich auch immer auf dem Festival abbilden. Ein hoher Anspruch.

pottporus.de