Deutsch-Türkischen Buchmesse RUHR: Stimmen der Generation Gezi

Ece Temelkuran | Foto: Muhsin Akgün

„Bruch. Umbruch. Aufbruch!“ Mit diesem Motto verweist die diesjährige Ausgabe der 9. Deutsch-Türkischen Buchmesse RUHR erwartungsgemäß auf die bürgerliche Protestbewegung, die sich in den letzten Monaten in der Türkei gegen die Politik der Regierung um Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan richtete. „Die Tränengaswolken haben sich verzogen, die Sprechchöre sind verklungen, die Banner wurden eingerollt, doch die Generation Gezi ist nicht verstummt“, wollen die Veranstalter die Debatte vom 19. bis 27. Oktober im Ruhrgebiet sowie in Düsseldorf und Bielefeld fortführen. Zu Gast auf dem „größten deutsch-türkischen Literaturfestival in Deutschland“ wird u. a. Pinar Selek sein, die vor 15 Jahren vor der Verfolgung der heimischen Justiz ins Exil geflohen ist. Dr. Hannes Krauss unterhält sich mit der Journalistin und Autorin Ece Temelkuran einerseits über deren aktuellen Roman „Böse Weiber, die auf (Zauber-)Knoten hauchen“, aber auch über ihre Sicht auf den Arabischen Frühling und die jüngsten gesellschaftlichen Konflikte in der Türkei.

Die Journalisten Kiyak, Topcu, Yücel und Tasdemir dürften am 26.10. dem Publikum im Katakomben Theater ein weinendes und ein lachendes Auge verpassen. Während ihrer Arbeit werden sie immer wieder Ziel fremdenfeindlicher Leserbriefe. Unter dem Titel "Hate Poetry" tragen sie aus diesen die schönsten, derbsten, vulgärsten Beleidigungen vor und battlen sich, wer die besten Hater hat.

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