Atze Schröder goes Autor

Macht jetzt auch in Text: Atze Schröder

Atze Schröder, die Mischung aus Vatta Fußbroich und Vatta Geiss aus Essen-Kray, und eine Liebschaft mit einer vegetarisch lebenden psychologisch interessierten Waldorflehrerin? Das geht ja mal gar nicht. Aber Gegensätze waren ja schon für so manches Traumpaar in Geschichte, Film und Literatur gut, uns so dachte sich Schröder, dass diese Amour Fou einfach mal erzählt muss. Statt also live und unplugged den Leuten zu zeigen, wo der Frosch die Locken hat, hat sich der blaubebrillte Pointen-Tiger an den heimischen Schreibtisch im idyllischen Münsterland geklemmt und die Story zu Papier gebracht: Und dann kam Ute (Rowohlt, 288 S.) heißt sein erster Roman, den er mit Till Hoheneder erdacht hat. Darin wird das Single-Leben des porschefahrenden und trinkfreudigen Hallodris durch den Einzug einer schwangeren Pädagogin ein Stockwerk tiefer ganz schön durcheinandergewirbelt. Da prallen zunächst Weltanschauungen aneinander, kurz darauf aber schon diverse Körperteile. Der Mix aus Liebes- und Satirestory ist Schröders erster Roman. Die Lese-Termine sind für das Bühnentier Schröder sicher ein willkommenes Intermezzo, bevor’s 2014 wieder mit Vollgas auf die Comedybühnen geht.

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