Pina Bausch: Vier Jahrzehnte Tanztheater

| Copyright: Maarten Vanden Abeele

Sieben Locations in Wuppertal alleine im September. PINA breitet sich in der Stadt aus, zum vierzigjährigen Bestehen des Tanztheaters Pina Bausch ist die vor vier Jahren Verstorbene allgegenwärtig. Das Gesamtprogramm reicht bis zum Ende des Monats Mai nächsten Jahres, Düsseldorf und Essen sind mit von der Partie, PINA40 ist ein großes ereignisreiches Festival. Der Eröffnungsabend am 5. September beinhaltet dann auch gleich die Aufführung „Palermo Palermo“ im Opernhaus, Filmvorführungen in der Alten Feuerwache und eine Fotoausstellung von Walter Vogel im Historischen Zentrum (bis 29.9.).

An Wochenendtagen haben Tanztheaterfans bei bis zu sechs Veranstaltungen die Qual der Wahl bzw. die volle Breitseite, sind die einzelnen Veranstaltungen doch alle hintereinandergelegt. Zum Beispiel „Gespräche“: Unter dem Motto „Freunde zu Gast“ trifft am 7.9. im Opernhaus der Choreograph Mats Ek auf die Tänzerin Ana Laguna. Zum Beispiel aber auch „Zeitlinien – Tänzer recorded“: Hier geht die Pina Bausch Foundation Fragen nach: „Welche Informationen brauchen wir für die Überlieferung des Werkes von Pina Bausch? Was haben wir bereits vergessen? Was hält die Kunst von Pina Bausch lebendig?“ In dreißigminütigen Interviews werden Tänzer und Ehemalige der Company zu ihrer Zeit und Arbeit mit dem Tanztheater Wuppertal befragt. Es sind Einblicke in die Arbeit der Foundation und die Praktiken der Dokumentation der vierzigjährigen Geschichte des Tanztheaters Wuppertal.

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