Kulturkonferenz Ruhr: 2. Runde in Recklinghausen

Premiere 2012 auf Zollverein in Essen | Foto: RVR/Frebel

Nachfolgekonzept für "Stadt der Kulturen" gesucht

Einen kritischen Blick auf das Erbe der Kulturhauptstadt wirft der Regionalverband Ruhr: „Im Unterschied zu den anderen großen Themenfeldern (…) hat die „Stadt der Kulturen“ im Sinne der Nachhaltigkeit von RUHR.2010 bisher keine, den eigenen Ansprüchen genügende Fortführung gefunden.“

Vor diesem Hintergrund setzt die 2. Kulturkonferenz Ruhr am 20. September im Ruhrfestspielhaus das Thema „Interkultur“ ganz oben auf die Tagesordnung.

Als Impulsgeber ist Tunçay Kulaoğlu, der in Berlin das Off-Theater Ballhaus Naunynstraße leitet, in Recklinghausen zu Gast. Anschließend geht es in fünf Einzelveranstaltungen mit verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten weiter. Im späteren Verlauf gilt es – moderiert von Thomas Laue – ein Nachfolgekonzept für genannte „Stadt der Kulturen“ auf den Weg zu bringen.

War die Konferenz-Premiere im Vorjahr auf Zollverein zwar unterhaltsam, gingen von ihr anschließend jedoch nur bedingt flächendeckend spürbare Initiativen aus. So ist zu wünschen, dass in Recklinghausen nicht nur schöne Reden geschwungen, sondern für die Region sinnvolle Aktivitäten auf den Weg gebracht werden.

„Dafür schlägt mein Herz“: Kulturförderung per Mausklick?

Ein Jahr nach Ende des „Atriumtalks“ stehen die Bochumer Stadtwerke erneut in der Kritik. Diesmal jedoch nicht wegen teurer Imagepflege mit Promi-Gesichtern, sondern wegen eines durchaus unverdächtigen Anliegens – der Förderung von „Zukunfts- und Bürgerprojekten“ auf den Feldern Sport, Bildung, Soziales, Kultur. 450.000 € werden 2013 bereitgestellt, wobei niemand die Summe oder den Zweck der [mehr...]


Über 5000 unterzeichnen Petition zum Museumsgebäude am Ostwall

Das Ziel ist erreicht. Insgesamt 5115 Unterstützer unterzeichneten bis zum Ablauf der Abstimmung die Online-Petition „Rettet das Dortmunder Museumsgebäude am Ostwall!“ - 2779 von ihnen kommen aus Dortmund. Anstoß zu der Petition gab der seitens der Stadt geplante Verkauf des Gebäudes an einen Investor, der das Gebäude abreißen und stattdessen Seniorenwohnungen bauen wolle. Die Dortmunderin [mehr...]