Kirmes am Rhein: Menschen, Tiere, Sensationen

Jetzt wieder einsteigen, jetzt dabei sein! | Foto: U. Otte / Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH

Vom 11. bis zum 20. Juli herrscht im Linksrheinischen wieder der Ausnahmezustand: Auf den Oberkasseler Rheinwiesen schlägt die Größte Kirmes am Rhein ihre Zelte auf und stellt sich dem alljährlichen Ansturm von mehr als vier Millionen Besuchern aus dem In- und Ausland. In diesem Jahr steigt der gigantische Rummel am Rhein, ausgerichtet vom St. Sebastianus Schützenverein 1316, bereits zum 113. Mal.

Wahrzeichen der Kirmes ist das weithin sichtbare, 55 Meter hohe Riesenrad Bellevue am Eingang Süd an der Kniebrücke. 42 Gondeln bieten Platz für jeweils bis zu sechs Fahrgäste, denen sich bei eher gemächlichem Tempo ein faszinierender Ausblick auf das Kirmesgeschehen und die gegenüberliegende Altstadt Rheinufer bietet. Weitaus mehr Nervenkitzel versprechen Großfahrgeschäfte wie die Alpina Bahn, die mit 80 km/h in die Kurven donnert, Wildwasser III, der Höllenblitz oder die Wilde Maus. Neu am Start ist High Impress – wer die rasante Fahrt auf der fliegenden Bratpfanne wagen will, sollte vorher lieber nichts gegessen haben. Andererseits sind Bratwurst und Backfischbrötchen, Reibekuchen, Zuckerwatte und gebrannte Mandeln unabdingbare kulinarische Klassiker, ohne die ein Kirmesbesuch nur das halbe Vergnügen wäre.

Wichtige Anlaufstationen, um den Durst zu löschen und bei Livemusik oder DJ-Beschallung nach allen Regeln der Kunst zu feiern, sind natürlich die Zelte der Brauereien. Beliebtester Partytreff ist das Füchschen-Zelt, aber auch im „Heimatstrand Deluxe“ von Frankenheim weiß man gehörig die Sau rauszulassen. Ebenfalls wieder mit dabei ist die Schumacher Scheune und nach zweijähriger Pause kehrt auch das Uerige mit einem neuen Zelt zurück, das an einen überdachten Biergarten erinnert. Traditionell in queerer Hand ist der „Pink Monday“ (14.7.), wenn Gays und Lesben in schrillen Outfits die Festwiese okkupieren. Treffpunkt ist wie immer die Schwarzwald-Christel. Bleibt noch ein letzter sachdienlicher Hinweis auf das Superfeuerwerk – am zweiten Kirmes-Freitag (18.7.) gegen 22.30 Uhr.

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