Geprägt anno 1848: Frank Goosen

„Heimat, Fußball, Rockmusik“ | Foto: Philipp Wente

Die Stadt hat ihn geprägt. Und er die Stadt. Seit Jahren ist Frank Goosen das personifizierte Bochum – wenn die Protagonisten seiner Bücher von der Brücke am Lohring auf die Skyline der Stadt schauen, oder er beim TV-Doppelpass VfL-Schal-tragend mit Fußballkoryphäen über den Verein von der Castroper Straße schwadroniert. Hier ist er nicht nur leidgeprüften Fan mit Dauerkarte, sondern seit 2010 auch als Mitglied des Aufsichtsrats.

Wer in Bochum geboren ist, Abitur und Studium in der Ruhrgebietsstadt ablegt und bis heute mit der Familie unweit des Stadtgartens wohnt, hat jede Menge Anekdoten zu erzählen. Da ist es nur logisch, dass die namenlose Stadt aus Goosens Romandebüt „Liegen lernen“ an Bochum erinnert. Und auch „So viel Zeit“, Goosens augenzwinkernder Lobgesang auf den Hardrock der Siebziger, findet seinen Klimax bei einer 25-jährigen Abiturfeier – in Bochum.

All das fasst Goosen jetzt in seinem aktuellen Programm „Heimat, Fußball, Rockmusik – Ein bisschen was vom Besten“ zusammen, mit dem er in den nächsten Monaten durchs Ruhrgebiet zieht.