Theater im Depot: „Perfekte Nacht“

Bordsteinkantengeschichten

Die Nacht der Nächte

Fünf Tage die Woche das gleiche Haferflockenfrühstück und die nur allzu bekannten Gesichter in Schule, Uni oder Firma. Verschiedene Simpsons-Folgen als mitunter größte Abwechslung im steten Alltagsablaufs. Doch dann kommt nach einer gefühlten Ewigkeit der Tristesse der Freitagnachmittag, und der Drang nach etwas Besonderen ist kaum mehr zu bändigen.

Ausgehend von diesem vielen sicherlich nur allzu bekannten Bewusstseinszustand hat die Theaterwerkstatt des Westfalen-Kollegs das Stück „Perfekte Nacht“ entwickelt. „Ich erwarte selten viel, doch heute Nacht ist die Welt mein Ziel!“, lautet die Devise, anhand derer sich Dokumentarfilmer Florian Pawlicek, Choreografin Birgit Götz und Schauspieler Johannes Janßen zusammen mit Kolleg-Schülern und Absolventen in das Projekt gestürzt haben. Denn die Zeit ist knapp und viel zu schnell wieder Sonntag, wenn sich irgendwann die bittere Erkenntnis breit macht: „Bald ist morgen, und morgen ist Scheiße!“