David Werker: Summa cum Laude

Wenn man Germanistik studiert, dann sollte man tunlichst noch was „Richtiges“ tun, um der sicheren Bruchlandung in die Arbeitslosigkeit bzw. bestenfalls dem nahtlosen Übergang zum Taxifahren zu entgehen. Das macht auch David Werker und spielt nebenbei gekonnt mit den gängigen die Geisteswissenschaften umgebenden Klischees.

„Morgens, 15.30 h in Deutschland“ hieß sein erstes Programm, in dem der Comedy-Youngster aus dem Leben eines aufgeweckten Studenten berichtete. Aber jetzt ist die Zeit des Rätselns, ob die Sonne nun auf- oder untergeht und des ewigen Mutti-Anpumpens vorbei: „Es kommt anders, wenn man denkt!“ heißt nun der verwegene Schlachtruf des Endzwanzigers, der nicht gleich nach der Exmatrikulation in den Burn-out rutschen will. In Davids zweitem Programm warten nämlich neue Herausforderungen auf den Berufseinsteiger. Vielleicht der erste selbst vollbrachte Vollwaschgang? Fest steht jedenfalls, dass dem Werker die Welt nicht nur offen steht, nein, er will sie sogar retten. Sobald es eine passende App dafür gibt …