Lisa Feller: „Der Teufel trägt Pampers“

Kinderlose ahnen es, Eltern sind schon einen Schritt weiter: Die lieben Kleinen halten einen mächtig auf Trab. Das muss nicht, kann aber viel Comedy-Potenzial bergen. So ist es kein Wunder, dass man in diesem Genre mittlerweile ganzen Programmen begegnet, die sich mit Schwangersein, Kinderkriegen und Familienalltag befassen. Meist aus männlicher Sicht. Aus der Perspektive als Mutter und Frau schaut indes die Münsteranerin Lisa Feller aufs Thema. Sie weiß um die teuflischen Entscheidungen: Pampers oder Party, Zwieback oder Zalando, Krabbelgruppe oder Krabbensuppe. Jörg Degenkolb hat der zweifachen Mutter fünf Fragen gestellt.


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Seit wie viel Jahren bist du jetzt müde?

Seit knapp sechs, so alt ist mein Ältester. Obwohl – eigentlich fängt das ja mit Tag Eins der Schwangerschaft schon an. Also seit knapp sechs Jahren plus neun Monate.

Welche Situation mit Kind war bislang die lustigste?

Oh, als mein Sohn letztens vor versammelter Freundesrunde nachgemacht hat, wie ich telefoniere und mich mit allen Ahs und Ohjas perfekt getroffen hat, da haben wir echt unterm Tisch gelegen.

Welche Situation mit Kind war bislang die peinlichste?

Das war, als ich … Moment, also nee … äh, kann ich mich nicht mehr dran erinnern …

Bühne, TV, und jetzt auch noch ein Buch. Wann hast du deine Kinder zuletzt gesehen?

Ich sehe meine Kinder tatsächlich total oft, da ich ja nicht jeden Abend auf der Bühne stehe. Und außerdem kommen die auch oft mit. Die Frage ist vielmehr: Wann habe ich MICH eigentlich das letzte Mal gesehen?

Was glaubst du, wer lacht bei deinem Programm mehr? Eltern oder Kinderlose?

Naja, die Leute mit Kindern erkennen sich natürlich eher wieder. Aber ich habe es schon oft erlebt, dass Frauen und auch Männer nach der Show zu mir kamen und mir mitteilen wollten, dass sie auch ohne Kinder einen Mordsspaß hatten. Die lachen wahrscheinlich, weil sie froh sind, dass sie den ganzen Stress nicht haben!

 

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