Dance Dialogues Africa: Interkontinentaler Austausch

Szene aus „Un Tango avec le Baron“ | Foto: Seyba Keita

Bereits seit 2012 verbindet das Projekt Dance Dialogues Africa Zentren für zeitgenössischen Tanz auf dem afrikanischen Kontinent mit solchen in Deutschland. In Künstlerlaboren, Workshops und Seminaren tauscht man sich kreativ aus. Das Ergebnis: zahlreiche zeitgenössische Tanzproduktionen aus Mali, Mosambik, Südafrika, der Republik Kongo und Tunesien, die im März und April im Rahmen eines Festivals im Düsseldorfer tanzhaus nrw präsentiert werden.

Den Auftakt machen Koffi Kôkô und Kettly Noël, letztere aus Mali, ersterer aus Benin. Gemeinsam präsentieren sie am 21. und 22. März ihr Duett „Un Tango avec le Baron“, in dem sie eine surreale Reise durch verschiedene Körper- und Transformationszustände nachzeichnen.

Traditionelle und moderne Tanzelemente verbindet Panaibra Gabriel Canda in seinem Stück „Point of intersection“, zu erleben am 27.3. In der Arbeit setze er seine künstlerische Recherche über postkoloniale afrikanische Körperbilder fort, so der Mann aus Mosambik, „mit all den Konflikten zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“. Und das sind nur zwei von insgesamt 13 Produktionen, die im Rahmen des Festivals auf die Bühnen an der Erkrather Straße kommen. Komplettiert wird DDA durch ein Begleitprogramm mit Live-Musik und Film.