Mercator wer?

| Mercator-Polarkarte 1595 (Foto: Cea.)

500 Jahre Gerhard Mercator und der blaue Planet

Duisburg feiert in diesem Jahr den 500. Geburtstag von Gerhard Mercator. Los geht es am 29. Februar mit der Auftaktveranstaltung „Karten machen Räume“ im Stadthistorischen Museum. Marc Burger hat vorab an der Uni Duisburg/Essen eine Nachhilfestunde bei Professorin Ute Schneider genommen. 

Wer war Gerhard Mercator? 

Über ihn selbst wissen wir recht wenig. Geboren am 5.3.1512 als Gerhard De Kremer (dt. Gerd Kremer) in Rupelmonde (heute zu Kruibeke) nahe Antwerpen. Der Schustersohn erwarb in Löwen den Magister, studierte Mathematik und Theologie, wurde wegen Ketzerei inhaftiert. In Duisburg übernahm er für den Landesherrn Vermessungsarbeiten, baute Globen und stach Karten, die sich international erfolgreich absetzen ließen. 

Was sind seine Verdienste für Wissenschaft und Seefahrt? 

Sein kartographisches Werk: die Weltkarte „ad usum navigantium“ (zum Gebrauch der Seefahrt) von 1569. Mit dieser Gradnetz-Projektion gelang es, die Kugelgestalt der Erde auf die zweidimensionale Fläche des Kartenblattes zu übertragen. Das erleichterte die Navigation und machte die Seefahrt sicherer. Obwohl erst im 17. Jhd. durchgesetzt, ebnete sein „Atlas“ den Weg für neue Welt-„Bilder“. 

Ist Mercators Werk noch aktuell?

Zwar scheint die in Kupfer gestochene Weltkarte rein gar nichts mehr mit unserer Umwelt zu tun zu haben, aber wir nutzen täglich Technik, die darauf basiert. Digitale Maps, GPS oder Smartphones lotsen uns durchs Straßengewirr der Großstädte, dabei halten wir unbewusst die Weiterentwicklung von Mercator in Händen. 

Alle Termin Details findest du auf der Kalenderdetailseite
Laufzeit: 04.03.2012 - 30.11.2012
 

Kommentare

  1. von Simone 23.02.12 (14:53 Uhr)

    Wr sich weiter informieren möchte: www.gerhard-mercator.de

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