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Die Natur hat es dieser Tage nicht leicht in Europa. Es gibt in Mitteleuropa so gut wie keine Urwälder mehr, viele Tiere und Pflanzen sind längst ausgestorben oder davon bedroht, und wenn mal ein Bär in freier Wildbahn gesichtet wird, dann nennt man ihn „Problembär“, diskutiert zwei Wochen, was zu tun ist und knallt ihn anschließend ab. Dabei ist Europa eigentlich ein Wald-Kontinent. In prähistorischer Zeit waren große Teile der Landmasse von majestätischen Baumriesen bedeckt, und noch den Römern setzten die tiefen Wälder Germaniens zu. Doch heute sind die Reste dieser Natur mehr denn je in Gefahr. Der Fotograf Markus Mauthe war zweieinhalb Jahre im Auftrag von Greenpeace unterwegs, um die Schönheit der letzten unberührten Wälder Europas zu dokumentieren. Von den spärlichen Urwaldresten in Deutschland bis in den tiefsten Ural war er unterwegs, traf seltene Tiere wie Wölfe und Wisente und machte wunderschöne Aufnahmen. Mit seiner Multivisions-Show „Europas Wilde Wälder“ ist er nun unterwegs, um seine Arbeiten zu präsentieren und gleichzeitig ein Bewusstsein für die Verantwortung heutiger Generationen für das Naturerbe des Kontinents zu schaffen. Die Show besteht aus den beeindruckenden Aufnahmen, die Markus Mauther mit Geschichten von seinen Reisen begleitet. Untermalt wird die Show von Kai Arends Musik.
Sven Halen
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