Petra Meurer Theatertage füllen Lücke

Janina Sachau spielt Jackie O. | Foto: Inga Krug

Als 2010 ganz plötzlich die Dortmunder Dozentin Petra Meurer verstarb, hinterließ sie eine Lücke im kulturellen Leben der Stadt.

„Sie hat nicht nur an der Uni Literatur gelehrt, sondern die Leute auch aktiv ans Theatermachen gekriegt und Inszenierungen in die Stadt hinaus getragen“, sagt Rainer Holl, der dieses Jahr zum ersten Mal die Petra Meurer Theatertage kuratiert. Sie ergänzen den Petra Meurer Preis, der seit 2011 einmal im Jahr für freie Theaterprojekte und literarische Inszenierungen ausgeschrieben wird. Im ersten Jahr übrigens aus Geldern, die Petra Meurers Mutter bei der Beerdigung gesammelt hat. „Die Theatertage sollen ehemaligen Preisträgern und schon bekannteren Künstlern ein Forum bieten, die mit Dortmund verbunden sind“, erklärt Rainer Holl. So tritt beispielsweise der Autor Jörg Albrecht auf, der lange in Dortmund gelebt hat. Mit Gerhild Steinbuch führt er die Lecture Performance „Friendship is … Eine Besichtigungstour durch Ponyville“ auf. Mit Miriam Witteborg und Ilya Genkin sind ein Drittel der Theatermusiker-Truppe Leick Eick zu Gast. Und den sicher schön schrägen Anfang macht Poetry Slammer Andy Strauß.

 

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