„Satansbraten“ am Theater im Depot

| Foto: Satansbraten

Zum 30. Mal jährt sich 2012 der Todestag Autors und Filmemachers Rainer Werner Fassbinder, der in seinen 37 Lebensjahren über 40 Filme inszenierte. Nicht alle davon sind Klassiker geworden, einige bereits vergessen, da holt das Ensemble Glasbooth eine grelle Komödie aus dem Jahr 1976 ins Rampenlicht des Theaters zurück. In „Satansbraten“ hat der einst als Dichter der Revolution gefeierte Walter Kranz schon lange nichts Vernünftiges zu Papier gebracht. Die Gattin nörgelt, der Bruder ist debil, der Verleger dreht den Geldhahn zu. Beim Versuch, an Geld zu kommen, gibt Kranz seine Ideale und die linke Intelligenzia der Lächerlichkeit und Erbärmlichkeit preis,  „Satansbraten“ war in NRW noch auf keiner Bühne zu sehen und wird in den nächsten Monaten und bis zum Todestag am 10. Juni – in Kooperation mit der Rainer Werner Fassbinder Foundation noch nach Bottrop, Gelsenkirchen, Gladbeck, Oberhausen und Essen touren.

glassbooth.de

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