„Die Enthandung in Spokane“ am Prinz-Regent-Theater

| Foto: Martin Molitor

Carmicheal geht es wie einst Kapitän Ahab. Letzterem hatte Moby Dick ein Bein abgebissen, ersterem zwei Teenager die Hand abgezwackt, indem sie einen Zug übers Gelenk fahren ließen. Moby Dick winkte mit der Fluke, die Teenager mit der enthandeten Hand, und wie Ahab widmet Carmichael sein Leben der Suche nach dem verlorenen Körperteil. Kein Wunder, dass beide nach und nach den Verstand verlieren. Kein Wunder, dass Carmichael immer wieder auf Leute hereinfällt, die ihm vormachen, bei der Suche zu helfen. Die makabre Komödie „Die Enthandung in Spokane“ stammt von Martin McDonagh, der fürs Kino schon „Brügge sehen … und sterben?“ schrieb. In New York spielte Christopher Walken den Carmichael, in Bochum nimmt Martin Molitor (Foto), der das Stück auch mitübersetzte, die Sache in die Hand.

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